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Artikel in der Saarbrücker Zeitum vom 07.02.2017

Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 19.01.2016



Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 12.06.2015

Knausekäpp packen an für den Umweltschutz
Der Wemmetsweiler Karnevalsverein erhielt für seinen Picobello-Einsatz den EVS-Jury-Preis

Von Anika Meyer, 12.06.2015 00:00
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Foto: Anika Meyer

 
Der Knausekäpp-Vorsitzende Jörg Palm, Bürgermeister Patrick Weydmann und EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann (v.l.) testeten gleich mal den Preis, eine Sitzbank.  
Mit Spaß und großem Einsatz haben die Wemmetsweiler Knausekäpp im März bei Picobello teilgenommen. Deshalb hat der Entsorgungsverband Saar (EVS) den Karnevalsverein stellvertretend für alle Teilnehmer im Kreis ausgezeichnet.

Als der Entsorgungsverband Saar (EVS) zu der Picobello-Aktion, seiner landesweiten Umwelt-Säuberungsaktion im März, aufrief, habe für die WemmetsweilerKnausekäpp gleich fest gestanden, mitzumachen, erklärte der Vorsitzende des Karnevalsvereins Jörg Palm. „Mit 40 Teilnehmern, dachte ich so bei mir, wird das ein lockerer Spaziergang. Was soll man hier schon großartig an Müll finden?“ Doch Palm hatte sich gründlich geirrt: „Drei VW-Bus-Ladungen voll Glas haben wir an den Container gebracht, außerdem unter anderem eine Schubkarre und Büromöbel gefunden.“

Weil in den Knausekäpp so viel Umweltbewußtsein steckt, hat sie der EVS am Mittwochnachmittag auf dem Vorplatz des  Wemmetsweiler Rathauses ausgezeichnet. Der Bericht, den alle Teilnehmer dem EVS zuschicken können, hatte die Jury im Fall der Knausekäpp überzeugt: „Sie waren mit so vielen Leuten und mit so viel Witz und Lust bei der Sache, dass wir gesagt haben, die werden es“, so der EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann. Natürlich hätten auch viele andere den Preis verdient, deshalb zeichne man in jedem Landkreis stellvertretend für alle Picobello-Sammler eine Gruppe aus. „Einer muss es ja werden.“ Meist seien es langjährige Stammteilnehmer, doch um auch Neulinge zu motivieren, habe man mit den Knausekäpp bewusst einmal eine Gruppe gewählt, die in diesem Jahr zum ersten Mal dabei gewesen sei.

Bürgermeister Patrick Weydmann outete sich selbst als Knausekopp und erklärte, er sei stolz, dass gerade ein Verein, in dem er selbst Mitglied sei, die Auszeichnung bekomme. „Toll, dass ihr dabei wart und das mit so großem Erfolg!“ Außer einer Urkunde gab es für den Verein auch noch einen Preis, den Weydmann und Jungmann mit Unterstützung des Frosches Picollo, des Maskottchens der Picobello-Aktion, enthüllten: eine Bank.

Gemeinsam etwas leisten und dann gemeinsam rasten, so der Gedanke des EVS dahinter. Außerdem unterstützt der Verband damit die Jugendwerkstatt des Zentrums für Bildung und Beruf Saar gGmbH (ZBB), die die Bank in Kooperation mit der Stadt Blieskastel hergestellt hat. Die Bank wurde dann auch gleich getestet. Weil die Knausekäpp jedoch kein eigenes Vereinsheim haben, wollen sie damit anderen im Ort eine Freude machen: „Wir haben uns entschlossen, sie dem Seniorenhaus Immaculata zu stiften“, so Palm.

Artikel aus der Hauszeitschrift des Seniorenhauses Immaculata

Auszug aus der Hauszeitung des Seniorenheimes

Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 27.01.2015


Foto: Andreas Engel

Bei der Kappensitzung der Wemmedsweller Knausekäpp jagte ein Höhepunkt den nächsten. Nicht nur die Chaosladies Gudrun und Almut überzeugten, sondern auch der Nachwuchs und die Tanzdarbietungen.
. „Skeptisch“ blickte Oliver Morsch in die Zukunft: Er sorgte sich, „dass die Großeltern irgendwann nicht mehr Elfriede und Rudi heißen, sondern Kevin und Chantal“. Doch „Sohn“ Leonard zeigte, dass für die zukünftige Generation trotzdem noch Hoffnung besteht. Clever klärte er seinen „Vadder“ über die Tücken des Schulalltags auf. Die Büttenrede der Beiden war nur einer von vielen Höhepunkten der Kappensitzung der Wemmedsweller Knausekäpp. Gerade die jungen und ganz jungen Knausekäpp waren es, die dem Abend das gewisse Etwas verliehen. Die „Zwei Teenager“ zum Beispiel, die mit kuriosen Reiseerlebnissen auf einem Trip nach England und den oftmals damit einhergehend sprachlichen Missverständnissen vergnügten. Oder die Bambini- und die Minigarde, die passend zum Motto des Abends „Back to the 50s“ tänzerisch imponierten. Fast verlegen wurde Tanzmariechen Sophie Jacobs, gerade einmal neun Jahre alt, beim verdienten Applaus nach ihrem Auftritt.

Vater Frank moderierte indes die Veranstaltung. Zwischendurch sorgte er mit dem ein oder anderen Schwank für heitere Gemüter und umschiffte gekonnt diverse Klippen, die mit einigen Tonproblemen zu Anfang der Sitzung zu tun hatten. Mit verschiedensten Unwägsamkeiten hatten auch die „Pastoren“ während ihrer Pilgerfahrten rund um die Welt zu kämpfen. Der Rest des Abends lag dann klar in weiblicher Hand. Direkt von der Esoterikmesse ins Kleer-Altenhofen gekommen waren die mittlerweile schon fast „legendären“ Chaosladies Gudrun und Almut. Mit angeregten Diskussionen über den Unterschied zwischen Tarot- und Weihnachtskarten und der Suche nach dem inneren Chakra, bei dem die Beiden die tollsten Verrenkungen anstellten, unterhielten sie vorzüglich. Ebenso amüsant: „Es Bäbbsche Dommkäppsche“, grade von einer Kreuzfahrt als frisch gewählte Schönheitskönigin zurück, sowie Prinzessin Anne I., die ihren Gatten Kai II. zumindest meistens fest im Griff zu haben schien.

Vor allem überzeugten die Mädels aber tänzerisch: Die Juniorengarde, die in die bunte Welt der Märchen entführte, die Aktivengarde, einmal mit klassischem Gardetanz und einmal in den Landesfarben Mexikos, untermalt von Latinorythmen, ihr ganzes Können zeigte, und deren Trainerin Sarah Borschert, die selbst als Marylin Monroe den Glanz alter Zeiten zurückbrachte.

Auch der Auftritt des Männerbalettes fing den Charme der 50s geschickt ein, während nach viel Geschunkel, Gesang und einem karnevalistischen Flashmob zum Schluss der Abend schließlich zu Ende ging. Wobei die meisten Jecken sicherlich noch bis in die frühen Morgenstunden weiterfeierten.


Zum Thema:


Mitwirkende Büttenreden: Nina Köhler; Leonie Raubuch; Leonard Morsch; Oliver Morsch; Tanja Raubuch; Silke Zewe; Silke Keller; Jörg Palm; Jona Riefer. Tänze: Minigarde (Trainerinnen: Sandra Chassé, Sandra und Nina Köhler); Minigarde (Trainerinnen: Doris Mannbar, Stephanie Haben); Juniorengarde (Trainerin: Madelaine Kläser); Prinzengarde (Trainerin: Sarah Borschardt); Aktivengarde (Trainerin: Sarah Borschardt); Tanzmariechen Sophie Jacobs (Trainerin: Isabell Jacobs) und Sarah Borschardt. jpm

Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 11.02.2014

Foto: Anika Meyer SZ

Wemmetsweiler. In dem liebevoll dekorierten Piratenschiff mit Totenkopf-Flagge, Gefangenen-Käfig und allem, was dazu gehört, saßen nicht nur der Präsident dieser Kappensitzung der Wemmetsweiler Knausekäpp, Frank Jacobs, und der neunköpfige Elferrat, sondern auch Prinz Marco I. und Prinzessin Nathalie I. als „Captain und Capitana". „Trinkt aus, Piraten, joho!", ermunterten sie das Publikum. Die charmante Prinzessin ließ es sich nicht nehmen, über den „langhoorische Bombeleha" an ihrer Seite ein wenig zu witzeln, doch der nahm es locker. Gab er doch mit seinem schwarzen Haar einen so stattlichen Piraten ab, dass seine Küsschen bei den Gardemädchen mindestens so beliebt waren, wie die Medaillen.


Dass Piraten feiern können, wird in Wemmetsweiler nach diesem Abend niemand mehr bezweifeln. Schon die Bambini-Garde legte nicht nur eine flotte Sohle aufs Parkett, sondern focht dabei auch noch Kämpfe mit Plastikschwertern aus, die Mini-Garde stürmte als eine Horde von „Wilma Feuersteins" mit roten Perücken die Bühne. Die Größeren von der Junioren- und der Aktiven-Garde glänzten mit artistischen Einlagen und Hebefiguren. Und noch mehr Tanz gab es: Sophie Jacobs wirbelte als Tanzmariechen, Sarah Broschardt als Nonne energiegeladen über die Bühne, das Männerballett traf mit seinem Motto „Jeder macht, was er will, känna, was er soll, unn all mache se mit." ins Schwarze.


Besonders köstlich amüsierte sich das Publikum, wenn Persönlichkeiten der Gemeinde in die Späße eingeflochten wurden. Über Bürgermeister Walter Dietz habe er jedoch keine Witze geschrieben, entschuldigte sich Oliver Morsch augenzwinkernd: „Ich hann gedenkt, das rendiert sich nimmeh!" Zusammen mit Sohn Leonard philosophierte Morsch als „Vadder un Sohn" über Schule, Freizeit und Verwandte: „Die Mama hat Verstand für zwei!" „Dann is se genau die Rischdisch für dich!" Zielscheibe der Späße waren auch die Bürgermeisterkandidaten Michael Marx, Ortsvorsteher von Wemmetsweiler, und Patrick Weydmann, erster Beigeordneter der Gemeinde. Wie Dietz, nahmen auch sie es mit Humor. Molly alias Stefan Müller riss nicht nur über den Ortsrat Witze („Meischdens hann se das Thema: Lange Rede, gar kein Sinn", sondern auch über den Präsidenten der USA, den er als „Botschafter der Wemmedswella Feuerwehr" persönlich kennengelernt habe. Für Lachtränen sorgten Tanja Raubuch und Silke Zewe, als „Almuth unn Gudrun", bekannt für ein Gespür für grausige Mode und Chaos, wo immer sie auftauchen, sowie Fritz Matzenbacher als „Fritz aus da Palz", ein „Import" vom KV Kusel. Die Dorfpolizisten Kurt und Heinrich (Jörg Palm und Jonas Riefer) legten sogar einen Strip hin und zauberten allerhand Interessantes aus ihrem „Knausekäpp-Urlaubs-Animateur-Karibik-Starter-Kit". Das vom Publikum ausgerufene dreifache „Knausekäpp!" hatten sich alle Mitwirkenden verdient.


Zum Thema:


Auf einen Blick, Mitwirkende: Frank Jacobs (Sitzungspräsident); Nathalie I. und Marco I. (Prinzenpaar); Oliver und Leonhard Morsch (Vadda un Sohn); Stefan Müller (Feuerwehrmann Molly); Jörg Palm und Jonas Riefer (Dorfpolizisten Kurt und Heinrich); Fritz Matzenbacher (Fritz aus da Palz); Tanja Raubuch und Silke Zewe (es Almuth un es Gudrun); Bambini-Garde (Trainerinnen: Melanie Bach und Sandra Chassé; Mini-Garde (Trainerinnen: Elke Flormann und Doris Mannbar); Junioren-Garde (Trainerinnen: Susanne Cloos und Vanessa Recktenwald); Aktiven-Garde (Trainerin: Kerstin Scheid); Sophie Jacobs (Tanzmariechen); Sarah Broschardt (Showtanz); Männerballett (Trainerinnen: Silke Zewe und Sandra Schröder). ani

Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 28.01.2013

Foto: Iris Elsner

Raketen flogen bei den Knausekäpp
Wemmetsweiler. Eines muss man den Wemmedswella Knausekäpp lassen: Sie verstehen ihr karnevalistisches Handwerk. Über vier Stunden volles Programm mit schönen Tanzvorführungen, ausgezeichneten Büttenreden, ein Sitzungspräsident, der es verstand, die Pausen witz- und wortreich zu füllen, und ein Publikum, das sich begeistern ließ
Von SZ-Mitarbeiterin Iris Elsner


Wemmetsweiler. Eines muss man den Wemmedswella Knausekäpp lassen: Sie verstehen ihr karnevalistisches Handwerk. Über vier Stunden volles Programm mit schönen Tanzvorführungen, ausgezeichneten Büttenreden, ein Sitzungspräsident, der es verstand, die Pausen witz- und wortreich zu füllen, und ein Publikum, das sich begeistern ließ. Der Saal des Gasthauses Kleer-Altenhofen in Wemmetsweiler war gut gefüllt, als am Freitag um 20.11 Uhr die zweite Kappensitzung der Wemmedswella Knausekäpp begann. Sitzungspräsident Frank Jacobs machte von Anfang an klar: "Mir mache heit definitiv Faasenacht!" Nach dem Einzug des Prinzenpaares Daniel I. und Annika I., die von diversen Empfängen berichteten und danach mit einem dreifach kräftigen "Knausekäpp" auf der Elferratsbank Platz nahmen, waren die kleinsten Wemmetsweiler Faasebooze an der Reihe, die Bambini-Garde. Dazu gehört auch die siebenjährige Sophie Jacobs, die ihre Premiere als Tanzmariechen hatte und riesigen Beifall für ihren Auftritt erhielt. Eine Rakete war natürlich auch drin. Eine weitere Premiere feierte Leonard Morsch, der mit seinem Vater Oliver in die Bütt stieg.
"Vadder un Sohn" lieferten sich Wortwechsel, die den Zuhörern die Lachtränen in die Augen trieben. So fragt der Sohn: " Kannst du mir deine Taschenlampe leihen? Wir wollen später auf dem Schulhof noch mit den Mädchen knutschen." Darauf der Vater: "Dafür haben wir aber früher keine Taschenlampe gebraucht." Antwort des Sohnes: "Ja, so sieht die Mutter auch aus!" Die Wemmedswella Knausekäpp brauchen sich um Faasebooze-Nachwuchs offensichtlich keine Sorgen zu machen. Allein vier Garden gibt es in diesem Verein, neben den Bambinis die Mini-Garde, die Junioren und die Aktiven.
Aber auch in der Bütt ist die Jugend gut vertreten mit den "Zwei Teenagern" Leonie Raubuch und Nina Köhler, die sich über ihre Erfahrungen im Elternhaus austauschten ("Jo jo, die Alte muss ma nit immer verstehn" und über Schule und Männer herzogen ("Männer werden sowieso nur sieben Jahre alt. Danach wachsen sie nur noch!". Dafür wurden sie zwar vom Sitzungspräsidenten als "männerfeindliche Klugscheißer" bezeichnet, vom Publikum aber umso mehr gefeiert. Ob nun die "Tussi" von ihrem chaotischen Leben erzählte, die beiden Dorfpolizisten Kurt und Heinrich mit Polizeihund Heinz-Günther mit Hilfe eines Gastes zeigten, wie schwierig eine Alkoholkontrolle sein kann oder "Fritz von der Pfalz" seine Witze machte, immer nach dem Motto: "Iss das Läwe noch so trieb, immer hoch die Gellerieb", das Publikum hatte seinen Spaß. Eine ganz große Leistung zeigten Almuth und Gudrun "Beim Fußball". Da kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr, die Leute brüllten vor Lachen.
Mit dem Männerballett der Wemmedswella Knausekäpp und ihrem umjubelten Eskimo-Eisbärentanz und dem abschließenden Finale ging ein wirklich unterhaltsamer Abend zu Ende.
Auf einen Blick
Die Akteure:
Bambini-Garde (Trainerinnen: Melanie Bach, Stephanie Klein); Mini-Garde (Trainerinnen: Vanessa Recktenwald, Susanne Cloos); Junioren-Garde (Trainerin: Susanne Cloos); Aktiven-Garde (Trainerinnen: Sahra Broschard, Kerstin Scheid); Tanzmariechen Sophie Jacobs; Männerballett (Trainerinnen: Silke Zewe, Sandra Schröder); Büttenreden: "Vadder un Sohn" - Oliver und Leonard Morsch; "Zwei Teenager" - Leonie Raubuch und Nina Köhler; "Tussi" - Sandra Broschard; "Fritz von der Pfalz" - Fritz Matzenbacher vom KV Kusel; "Zwei Dorfpolizisten" - Jonas Riefer und Jörg Palm; "Beim Fußball" - Tanja Raubuch und Silke Zewe; Elferrat mit Sitzungspräsident Frank Jacobs; Prinzenpaar Daniel I. und Annika I; Musik: Oberforstband. iri

Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 31.01.2012

Foto: Bernhard Schäfer

Eine Unterhaltungsrakete nach der anderen
Das "verbrauchte" Prinzenpaar der Wemmedswella Knausekäpp, Annette und Jörg Palm, rechnete bei der Kappensitzung mit dem Vereinsvorstand ab. Das neue Paar, Prinzessin Jacqueline I. und Prinz Christian I., ließ sich dadurch den Spaß nicht nehmen.
Von SZ-Mitarbeiter Bernhard Schäfer


Wemmetsweiler. Allen, die nicht bei der der ersten Kappensitzung der Wemmedswella Knausekäpp dabei waren, sei es gesagt: Sie haben etwas verpasst. Und zwar ein knapp fünfstündiges Programm mit spritzigen Büttenreden, grandiosen Tänzen und einer fantastischen Stimmung im Saal des Gasthauses Kleer-Altenhofen. Mit zwei weiteren Sitzungen will der Karnevalsverein die "Lachbegierde der Wemmedswella Leit" stillen. Bei Sitzungspräsident Frank Jacobs lief das Mundwerk wie geschmiert - wie überhaupt die komplette Sitzung.
Glanzvoll und von den Gardemädchen umringt, schritt das Prinzenpaar der Knausekäpp, Prinzessin Jacqueline I. und Prinz Christian I. auf die Bühne, um den Narren in der ausverkauften Narrhalla, gleich davon zu berichten, wie sie zu Amt und Würden gelangt sind. "Die hann uns uff em Feierwehrfeschd besoff gemach, und uns dann verschwätzt. Als wir widda nüchtern ware, war es schon zu spät und alles unnerschrieb." Dass die diesjährige Prinzessin ein Import aus "Merchwella" ist, störte die "Prinzenjäger" bei ihrer Jagd nicht.
Die erste Rakete des Unterhaltungsfeuerwerks zündete das "verbrauchte Prinzenpaar" aus der letzten Session, Annette und Jörg Palm. Sie rechneten mit dem Vereinsvorstand ab, weil sie sich von allen verlassen und "rausgeschmiss" fühlten. "Mir hann uns die ganz Fassend iwwer zum Aff gemacht und nom Aschermittwoch hannse uns neme gekännt", so warnte der "abgelegte" Prinz den neuen Regenten der Knausekäpp.
Den ganzen Abend flog eine Unterhaltungsrakete nach der anderen durch den Saal und sorgte beim närrischen Publikum für Schmerzen in den Lachmuskeln.
Schamrot wurden die Narren, als sie die Gelegenheit hatten, zwei Schülerinnen beim Plausch auf der Schulbank zu zuhören. Als Nina Köhler ihrer Freundin Leonie Raubuch vom Leiden ihres Opas erzählte, stand der ganze Saal auf dem Kopf. "Mei Opa leidet unter einem Wanderorgan: Sei Lewwer is im Arsch", kokettierte sie überzeugend in der Bütt.
"Feuerwehrmann" Molli alias Stefan Müller brachte mit seinem Bericht über einem gemeinsamem Feuerwehrausflug mit den "Merchwella Kolleche" den Saal ebenso zu beben wie der "Hengschd vom Illtal", der am Itzenplitzer Weiher auf "Beutezug" geht und dabei fast erstickt, wenn er seinen "Wampen" vor der Damenwelt durch das Anhalten der Luft verstecken muss. Dass "Appreäs Schi" das Beste am ganzen Skiurlaub ist, davon erzählten Silke Zewe und Tanja Raubuch. Nachdem die beiden während ihres "Urlaubberichtes" zwei Flaschen "Branndewein" getrunken hatten, war der Ausmarsch von der Bühne mit Skiern an den Füßen etwas kompliziert. Auf ihre "heiße" Hochzeitsreise nahm das "sau-warme" Paar Jörg Palm und Oliver Morsch die ganze Narrengemeinde mit. Diese wussten im Anschluss an die charmant-frivole Büttenrede, dass alles Gute "von hinten" kommt.
Zwischen den Büttenreden sorgten die Gardemädchen der Knausekäpp für schwungvolle Tanzeinlagen. Die Minigarde nahm die begeisterten Zuschauer auf eine Zeitreise in die 80er Jahre mit. Die Aktiven-Garde-Mädchen verzauberten mit einer bunten Zirkusshow die Fastnachtsgemeinschaft. Ob Mini-, Midi -oder Aktiven-Garde, neben ausgefeilten tänzerischen Darbietungen mit Märschen und Schautänzen, waren die "Tanzmäuse" in ihren neuen blau-weißen Uniformen und den Schautanz-Kostümen die Farbtupfer des kurzweiligen Abends. Für die Stimmungsmusik im Saal sorgte die Oberforst-Band.
Auf einen Blick
Akteure in der Bütt:
Annette und Jörg Palm als Prinzenpaar a.D, Nina Köhler und Leonie Raubuch plauderten an der Schulbank, "de Hengschd vom Illtal" wurde von Jonas Riefer gemimt. Als Feuerwehrmann "Molli" löschte Stefan Müller auf der Bühne. Jörg Palm und Oliver Morsch waren gemeinsam auf Hochzeitsreise. Was "Après-Ski" ist, erklärten Silke Zewe und Tanja Raubuch. Von Erlebnissen im Flugzeug erzählte Marlo Christiaens. Die Garden der Knausekäpp werden trainiert und betreut von: Vanessa Recktenwald und Susanne Cloos (Mini-Garde), Katharina Thiel und Heike Eichhorn (Midi-Garde), Sarah Broschardt und Tanja Raubuch und Kerstin Scheidt (Aktive-Garde) Kerstin Scheidt und Aline Schumacher (Tanzpaar-Mädels). Das Männerballett wird von Silke Zewe und Sandra Schröder gezähmt. ard

 
 
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